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Vall de Pop

Abfahrt

Ausgangspunkt ist Dénia und wir fahren zum Tal „Vall del Pop“.

Zuerst Richtung Ondara auf die N332 in Richtung Gata de Gorgos über Llíber, Jalón, Alcalalí, Parcent, Castell de Castells, Benigembla und Murla zurück nach Dénia.

 

Besichtigungen in Jalón.

Im Ortskern von Jalón befindet sich die Kirche „Iglesia de Santa María“ im neoklassizistischen Stil, die auf dem Platz „Plaza Mayor“ steht.

Gegenüber dem Antiquitätenmarkt befindet steht die Kapelle „Santo Domingo Guzmán“, die provisorisch als Pfarrkirche diente, und direkt daneben der Kapelle können wir das völkerkundliche Museum von Jalón besichtigen.


Besichtigungen in Alcalalí.

Unbedingt zu besuchen in Alcalalí ist der Rathausplatz mit der Pfarrkirche „Iglesia Parroquial de la Natividad de Nuestra Señora“, eine Kirche die als Folge des tridentinischen Konzils entstand. Sie wurde Ende des 18. Jh. im Auftrag von San Juan de Ribera erbaut. Im Innenbereich befindet sich das Pfarrmuseum.

Auf demselben Platz steht die bedeutendste Sehenswürdigkeit des Ortes, der Turm „Torre Señorial“ aus dem 16. Jh. der gegenwärtig ein Traubenmuseum, das „Museo de la Pasa“, beherbergt und gleichzeitig eine schöne Aussicht über das Tal bietet.

In der näheren Umgebung des historischen Ortskerns und in der Nähe des (ausgetrockneten) Flussbetts befinden sich die Kapellen „Ermita de la Virgen del Calvario“ und die „Ermita de San Juan de Mosquera“ (17. Jh.).

Ferner sind in diesem Dorf noch die Traditionen des Spitzenklöppelns und der Häkelarbeit lebendig, die in der Spitzenklöppelschule der Gemeinde erlernt werden können.

 

Richtung Parcent.

Wir verlassen Alcalalí und fahren in das nächste Dorf des Tales. Hier befinden wir uns mitten im Herzen des Tals umgeben von Agrarland mit ausgedehnten Orangenhainen.

 

Wanderungen

Von hier aus erreicht man auch die Bergkette „Sierra de Bèrnia“ und das „Fort de Bèrnia“ (eine mittelalterliche Festung aus dem 16. Jh.) sowie die „Sierra del Castell de la Solana“, wo eine der zwei noch existierenden arabische Burgruinen steht: Die Burgruine des „Castillo d´Aixa“ auf dem Gipfel der „Sierra de la Solana“. Von der Burg, die auf der „Sierra de Bèrnia“ stand, sind keinerlei Spuren mehr übrig.

Parcent ist von beeindruckenden Bergen umgeben. Besonders nennenswert ist der „Coll de Rates“. Wenn wir bis zum Gipfel steigen, werden wir mit einem traumhaften Blick auf das Tal „Vall de Pop“ und die benachbarten Täler belohnt.

Vom „Coll de Rates“ haben wir die Möglichkeit einen Wanderweg einzuschlagen, der uns durch den „Carrascar de Parcent“ führt.

 


Besichtigungen in Parcent.

In Parcent können wir einen gemütlichen Spaziergang machen und dabei die Pfarrkirche „Iglesia Parroquial de la Purísima Concepción“ besuchen, die einen einzigartigen Glockenturm hat, der 1929 vollendet und 1949 restauriert wurde.

Wir nähern uns anschließend dem Haus, in dem der berühmte Schriftsteller Gabriel Miró wohnte und das Buch „Del Vivir“ (Über das Leben) schrieb.

Schließlich können wir nahe am Fluss, inmitten einer einzigartigen Landschaft, den alten Waschplatz „Fuente Lavadero“ besuchen.

 

Richtung Castell de Castells.

Wenn wir der Straße von „Coll de Rates“ folgen, entdecken wir kurz vor Tárbena rechte Seite, eine Abzweigung, die uns nach Castell de Castells führt.

500 Meter vor dem Dorfeingang kommen wir in das Gebiet „Font de la Bota“, wo auf der linken Seite ein Rast und Kinderspielplatz eingerichtet wurde.

 

Wanderweg

Vom Bereich der „Font de la Bota“ und dem Rastplatz aus beginnt der Wanderweg in Richtung „Peña Castellet“, wo wir die Überreste einer arabischen Burg sehen können. Die Strecke ist sehr gut beschildert, mittlerer Schwierigkeitsgrad, Strecke: 8,9 km, Dauer: 3 Stunden. Dieser Wanderweg ist auch mit anderen Wanderwegen aus dieser Gegend verbunden.

 


Besichtigungen in Castell de Castells.

Die Strecke nach Plà de Petracos.

Von Castell de Castells fahren wir über die Straße Richtung Benigembla bis wir linker Hand eine Abzweigung sehen, die uns zum „Santuario del Plà de Petracos“ führt, eine als Erbe der Menschheit deklarierte Fundstätte, die einzigartig in ihrer Art ist.

Sie beherbergt vorgeschichtliche Malereien mit einem hohen Grad an Abstraktion, die die Bezeichnung Makrokunst erhalten haben und eine der besten Fundstätten für Höhlenmalerei im Land Valencia darstellt.

Der „Plà de Petracos“ ist beschildert. Wir parken unser Auto und gehen dann den Weg hinauf, der uns zur Ausgrabungsstätte bringt.

Obwohl man sich nicht direkt nähern kann, da ringsherum Zäune zum Schutz der Ausgrabungen aufgestellt sind, kann man die Stätte von außen gut einsehen.

Diese Stätte ist 7.000 Jahre alt und besteht aus 8 Schichten. In 5 dieser Schichten sind gemalte Motive klar zu erkennen. Zu der Zeit, als die Malereien entstanden, war die Stätte ein heiliger Ort: Ein Treffpunkt für den Gottesdienst von Menschen, die durch tiefen Glauben verbunden waren, und bei denen Fruchtbarkeit, Landbau und familiäre Beziehungen eine besondere Bedeutung hatten.

Wir fahren weiter die Straße entlang, durch die Ebene „Los Llanos de Petracos“.


In der Ebene wurde die Schlacht von Plà de Petracos zwischen Mauren und Christen geschlagen, mit dem Ziel die Morisken zu vertreiben (sie wurden in den Hafen von Dénia gebracht, wo sie 1609 nach Afrika verfrachtet wurden).

Vom Ende der Route nach "Plà de Petracos" geht es zurück auf die Straße von Castell de Castells nach Benigembla, wo es eine genossenschaftliche Stätte zur Herstellung von naturreinem Olivenöl gibt, die sich mitten im Ortskern befindet.

Sehenswert sind die Pfarrkirche „Iglesia Parroquial de Santa Ana“, aus dem 17. Jh., der alte Ortskern, das völkerkundliche Museum und das Makrokunstmuseum oder Höhlenkunstmuseum, das in einem mehr als 200 Jahre alten Stammhaus in der Strasse San Roque untergebracht ist.

 


Besichtigungen in Benigembla.

Wir können einen Spaziergang im Ortskern unternehmen und die Pfarrkirche „San José“ vom Ende des 18. Jh. und Beginn des 19. Jh. im neoklassizistischen Stil besuchen.

Ferner steht hier eine 3 Meter hohe Mauer, die 1958 errichtet wurde, um den Ortskern vor Überschwemmungen durch den Fluss Xaló zu schützen, da zu Beginn des 20. Jh. ca. 40 Häuser durch eine Überschwemmung verschwanden.

Wir gehen am Waschplatz und am Rastplatz in unmittelbarer Nähe der Mauer vorbei.

Ein Besuch in der Umgebung des Ortskerns ist auf jeden Fall lohnenswert, denn hier können wir die typische Bauweise der RiuRaus (besondere Bauweise, die u.a. zum Trocknen der Trauben diente) und verschiedene Quellen besichtigen:

  • Font de Baix
  • Font de Dalt
  • Font del Ullet
  • Font de Murtetes
  • Font de Pascualest.

Ferner gibt es hier mehrere Höhlen:

  • Cova de l´Hedrera
  • Coves de la Cistella
  • Cova Roja.

 

Das Gemeindegebiet von Murla.

Die historische Präsenz von Murla im Tal "Vall de Pop" war während des gesamten Mittelalters und der Renaissance sehr bedeutend.

Im 16. Jh. war es die einzige Gemeinde im Inneren der Marina Alta, die von Christen bewohnt war und später eine bedeutende Rolle in der Rückeroberung, nach der Vertreibung der Christen 1609, spielte.


Interessante Monumente und Sehenswürdigkeiten in Murla sind:

  • Die Burg mit Kirche CastilloIglesia de San Miguel mit einem 25 Meter hohen Glockenturm aus dem Jahr 1861, der größtenteils 1990 zerstört wurde und in der Gegenwart als Turm restauriert worden ist
  • die Kapelle Ermita de la Sangre.
  • Im Ortskern befindet sich die Kapelle Ermita de San Sebastián, die wahrscheinlich aus dem 14. Jh. stammt.
  • Von hier aus können wir zur Bergkette Sierra del Penyal de Laguar steigen, über die es viel Literatur und Legenden gibt, wie beispielsweise der historische Roman „Cavall Verd“ (Grünes Pferd).
  • Weitere Sehenswürdigkeiten sind verschiedene Waschplätze, Quellen und der gesamte Ortskern mit den malerischen Balkon und Torgittern.

In Murla wie auch in anderen Dörfern des Tals „Vall de Pop“ wird noch eine der ältesten valenzianische Ballsportart betrieben: die „Pilota Valenciana“, die in verschiedenen Varianten gespielt wird, wobei Murla die Wiege dieser Sportart darstellt.

Ähnlich wie in anderen Orten dieser Gegend ist die am häufigsten betriebene Variante die “a llargues”. Sie wird auf der Straße gespielt. Andere Varianten die auf dem Sportplatz betrieben werden sind die sogenannten “escala i corda” y “al raspall”

 

Rückfahrt nach Dénia.

Nach unserem Besuch in Murla kehren wir über Orba, Benidoleig und Ondara bis nach Dénia zurück.